Wie mache ich mein Haus zur Marke?
Lars Dierking und Luise Brandl im Gipfel-Talk
CI-Händler und Markenanbieter trifft klassische Mittelständlerin: Lars Dierking trifft Luise Brandl mittags auf dem 8. INSIDE Branchen-Gipfel, kurz nach der Keynote von Matthias Horx. Das Thema der beiden: Wie mache ich mein Haus zur Marke?
Die Herausforderungen für Händler, egal, in welchem Segment, sind am Ende sehr ähnlich. Wie schaffe ich es, dass die Menschen in meiner Umgebung etwas mit meinem Einrichtungshaus verbinden? Was muss ich tun, damit ich mich unterscheide? Wie kann ich meine speziellen Themen, Ideen, Sortimente, Dienstleitungen, Services, mit denen ich mich abhebe, so transportieren, dass die Kundschaft sie auch wahrnimmt? Was muss ich tun, damit die Menschen mir vertrauen, gerne zu mir kommen und nicht einfach im nächsten Onlineshop bestellen?
Schnelle Antworten finden Menschen heute überall. Doch am Ende sind die meisten Kundinnen und Kunden überfordert, der ganzen Überinformiertheit zum Trotz. Was für eine Chance für den klassischen Einrichtungshandel. Oder etwa nicht?
Fragen wie diese muss Luise Brandl nicht nur als junge Chefin der Brandl Home Company in Kelheim beantworten, sondern auch als Aufsichtsrätin im Mittelstandsverband EMV. Brandl ist ein klassischer Familienbetrieb, über 90 Jahre Tradition. Luise Brandl führt das Haus mit ihren Eltern in vierter Generation – und hat von Möbel bis Küche das Komplettprogramm zu gestalten. Es braucht schlaue Antworten heute, und Luise Brandl hat Lust und Energie, sie zu finden. Über einige der großen Fragen werden wir mit ihr und CI-Händler Dierking im Gipfel-Talk am Mittag sprechen.
Dierking führt das Bremer Einrichtungshaus Popo in zweiter Generation. Das Unternehmen betreibt zudem Mono-Stores der Designmarken Hay, Muuto und Montana in der Bremer Innenstadt. Popo hat einen Ruf bis weit über die Stadtgrenzen hinaus und steht für Planung, für Individualität, für das Besondere. In seiner Arbeit verbindet Dierking die Tradition des Familienunternehmens mit zeitgemäßen Ansätzen in Design und Nachhaltigkeit. Er ist jeden Tag mit seinen Planerinnen und Planern im Haus dabei, Einrichtungskonzepte für Menschen zu gestalten, die in die Zeit passen. Gemeinsam mit seinem Team beschäftigt sich Dierking mit der Gestaltung von Arbeits- und Wohnräumen und den Veränderungen moderner Lebens- und Arbeitswelten.
Raus aus der Beliebigkeit, eine noch klarere Profilierung, Kundinnen und Kunden happy machen – und das mit einem Team, das Lust aufs gemeinsame Gestalten hat. Wie kann das vielleicht besser gehen? Wie denken Brandl und Dierking? Wir haben viel zu besprechen auf dem Gipfel. Hier geht's zum Aufstieg.